2024

Juli 2024
Renoviertes Grab von Pfarrer Zeisel

Es ist so weit!

Dank Ihrer Spenden konnten wir das Grab von Pfrarrer Zeisel renovieren lassen.

Wir bedanken uns bei allen Spendern aufs herzlichste!

Die Arbeiten wurden im Juni 2024 durchgeführt.

Damit ist das Kapitel der Renovierungen von Grabstätten in Schmiedshau abgeschlossen.

Weitere aktivitäten der Ortsgemeinschaft Schmiedshau sind nicht geplant.

 

 

März 2024
Spendenaufruf für Grab von Pfarrer Zeisel

Derzeitiger Zustand des Grabes von Pfarrer Zeisel.

Die Ortsgemeinschaft Schmiedshau würde sehr gerne das Grab von Pfarrer Zeisel renovieren lassen.

Kosten: Ca. 1.000 Euro.

Wir sind für Ihre Spenden sehr dankbar.

 

 

Januar 2024
Dankesbrief

Dankesbrief

Postkarte

 

2023

September 2023
3-fach-Feier am 2.9.2023 in Schmiedshau

  • Kirchweih
  • 630 Jahre der ersten Erwähnung von Schmiedshau
  • Einweihung des Lapidariums

Die Karpatenpost hat im Oktober 2023 berichtet:

Grabstein-Gedenkstätte in Schmiedshau

Die Ortsgemeinschaft Schmiedshau hat am 2.September auf dem schmiedshauer Friedhof das Lapidarium eingeweiht.
Von der Planung bis zur Einweihung vergingen 15 Monate.
Der Vorstand der Ortsgemeinschaft Schmiedshau hatte sich bereits vor einigen Jahren mit der Thematik der Erhaltung alter deutscher Grabmale auf dem Friedhof in Schmiedshau/Tuzina befasst. und grünes Licht für die Realisierung gegeben. Dennoch floss viel Wasser die Donau hinunter, bis wir zur Realisierung angetreten sind.

Ca. 300 schmiedshauer Familien in Deutschland, Österreich, Canada und USA per Brief über unser Vorhaben informiert und aufgerufen zu spenden. Etwa 50 Familien sind unserer Bitte gefolgt, wofür wir sehr dankbar sind.

Dann wurde zusammen mit dem Bürgermeister der Gemeinde Tuzina, Herrn Miroslav Dzina, ein geeigneter Platz ausgesucht.
Anschließend folgte die Auflistung aller alten Grabmale mit deutscher Innschrift.

Bald war klar, dass wir nicht alle alten und verlassenen Grabsteine werden restaurieren können. Das Geld reichte einfach nicht.

Wir mussten auswählen. Im Vordergrund stand der Wunsch, möglichst viele deutsche Familiennamen zu erhalten.

Ein Steinmetz begutachtete die Grabsteine und entschied welche zur Versetzung infrage kommen. Leider waren schon etliche in einem desolaten Zustand, sodass eine Versetzung nur mit einem enormen Aufwand verbunden gewesen wäre.

Letztendlich wählten wir 33 Grabsteine und zwei gusseiserne Kreuze für die Restaurierung aus.
Die Rostbeseitigung und die neue Lackierung der beiden Kreuze übernahm die örtliche Metallbaufirma von Paul Filkorn auf ihre Kosten.
Die Gemeindeverwaltung war von Anfang an auf unsere Seite. Sie unterstützte unser Anliegen mit sehr großem Engagement.
Sie übernahm die eigentlichen Bauarbeiten. Vom planieren des Platzes, das ausbaggern der Gräben für die Fundamente und das betonieren. Es entstanden zwei etwa 20 Meter lange Betonmauern auf die die restaurierten Grabmale gestellt wurden. Die Mauern wurden seitlich verputzt und von oben mit schwarz gestrichenem Aluminiumblech bedeckt, damit sie für die nächsten Jahrzehnte geschützt bleiben. Auch den Zugangsweg zum Denkmal und die Wege zwischen den beiden Mauern realisierte die Gemeinde auf ihre Kosten.

Gemeinsam mit der Gemeinde ist es uns gelungen das Projekt umzusetzen. So haben wir folgende deutschen Familiennamen für die nächsten Generationen erhalten:
Cieger, Dubb, Drexler, Filkorn, Fitzel, Fundschler, Greschner, Groß, Gürtler, Haas, Hänsel, Herbrik, Jantschek, Kohuth, Kostolník, Kotschner, Krebesz, Kurbel, Kussmann, Lichner, Lubik, Mendel, Paulik, Roth, Schön, Schwarz, Stanzel, Steinhübl und Trojan.

Wir sind der Gemeinde und vor allem dem Bürgermeister Miroslav Dzina sehr dankbar für die Unterstützung und bedanken uns auch auf diesem Wege für die außerordentlich angenehme und fruchtbare Zusammenarbeit. Dem Pfarrer Mgr. Ladislav Zajac danken wir für die feierliche Einsegnung des Lapidariums und das Zelebrieren der Messe für alle auf dem Friedhof Ruhenden.

Hans Dubb

Anlässlich der 630-Jahresfeier der Gemeinde übergab Hans Dubb im Namen der Ortsgemeinschaft Schmiedshau dem Bürgermeister Miroslav Dzina eine gebundene Ausgabe der Volkszählungslisten von Schmiedshau aus dem Jahr 1869.


 

August 2023
Einladung zum 630-jährigen Jubiläum der ersten Erwähnung von Schmiedshau

Liebe Schmiedshauerinnen und Schmiedshauer,

unser Vorhaben bezüglich der Grabsteingedenkstätte auf dem Friedhof in Schmiedshau/Tužina ist abgeschlossen. 35 Grabdenkmäler sind renoviert und stehen am neuen Platz.

Zur Zeit wird noch die unmittelbare Umgebung der Gedenkstätte verschönert.

Anbei erhalten Sie die Einladung zum 630-jährigen Jubiläum der ersten Erwähnung von Schmiedshau und zur Kirchweih am 02.09.2023 in Schmiedshau.

Gleichzeitig wird auch die Grabsteingedenkstätte geweiht.

Die Gemeinde Schmiedshau plant im Anschluss an die Zeremonie im Friedhof, die Gäste zum gemeinsamen Mittagessen einzuladen.

Um planen zu können, bat mich der Bürgermeister Dzina um Mitteilung mit wie vielen Besuchern er rechnen muss.

Deshalb meine Bitte:
Wenn Sie vorhaben an der Feier in Schmiedshau am 2. September teilzunehmen, rufen Sie mich bis eine Woche vor dem Termin an und teilen mir die Personenanzahl mit.
Ich werde dann den Bürgermeister informieren.

Vielen Dank!

Hans Dubb
Albershausen, den 29.07.2023


 

2022

Dezember 2022
Dankesbrief

Dankesbrief

 

November 2022
Grabstein-Gedenkstätte

Die Bauarbeiten laufen unter der Regie der Gemeindeverwaltung. Der Bürgermeister Miroslav Dzina engagiert sich in diesem Projekt über das übliche Maß hinaus. Auch die Bauhofmitarbeiter sind sehr fleißig dabei.

Im September wurde das Fundament für die erste Reihe ausgegraben und betoniert. Kurze Zeit später fing der Steinmetz an mit seiner Arbeit. Er hat laut Plan nach und nach Grabsteine vom bisherigen Ort abgehoben, in seiner Werkstatt aufgearbeitet, bei Bedarf Buchstaben mit neuer Farbe nachgestrichen und das Denkmal an den neuen Ort versetzt. Das Wetter war günstig, so dass die Arbeiten gut vorankamen.

Am 15.November 2022 war die Reihe voll. Es sind 19 Grabsteine und ein eisernes Grabkreuz. Jetzt bleiben 19 verschiedene schmiedshauer Familiennamen/Geburtsnamen für die nächsten Generationen erhalten.

Falls es das Wetter zulässt, soll jetzt im Herbst das zweite Fundament hergestellt werden. Wir rechnen mit der Fertigstellung bis Mai 2023.







Grabstein vorher: Hermann Josef Trojan


Grabstein nachher: Hermann Josef Trojan

 

Juli 2022
Grabstein-Gedenkstätte

Grabstein-Projekt


Lageplan Friedhof

 

2021

Dezember 2021
Die Ortsgemeinschaft Schmiedshau wünscht allen Schmiedshauerinnen und Schmiedshauern sowie allen Besuchern unserer Webseite eine besinnliche Adventszeit, frohe Weihnachtfeiertage und im neuen Jahr alles Gute, vor allem eine coronafreie Zeit.

 

November 2021
Zwischenstand zum Ortsfamilienbuch Gaidel
(slowakisch: Klacno (ab 1948), davor Gajdel; ungarisch: Nyitrafo)

Ich möchte einen kleinen Zwischenstand zum OFB-Gaidel geben, da sich in den letzten zwei Jahren einiges getan hat.

Bis Mitte 2021 konnte eine große Menge der bestehenden Quellen ausgewertet werden. Im Juli, nach über einem Jahr COVID-Pause, war es endlich wieder möglich, unter strengen Einreiseregeln für ein paar Tage in die Slowakei nach Schmiedshau und Gaidel zu reisen.

Dort konnten jüngere Kirchenbücher aufgenommen werden. Ebenso interessante Dokumente, welches das Leben im Ort Ende des 18. Jahrhunderts bis Mitte des 19. Jahrhunderts detailliert zeigen. In der knappen Zeit war es noch möglich, einige alte Gräber auf dem Friedhof in Gaidel zu fotografieren.

Alle diese Informationen werden nun ebenfalls im Ortsfamilienbuch übernommen, soweit möglich. Durch die vielen zusätzlichen Quellen wird sich die Arbeit am Ortsfamilienbuch Gaidel entsprechend verzögern. Ein Zeitpunkt der Fertigstellung kann noch nicht genannt werden, da weiterhin neue Quellen hinzukommen.

Weiterhin freue ich mich über das Bereitstellen von Fotos und Informationen alter "Gaidler" und deren Leben im Ort, um diese im Buch übernehmen zu können.
Ein Dank für die bisherigen Zusendungen!

Bei Fragen zum Buch, oder bei Zusendungen, können Sie sich gerne an folgende E-Mail-Adresse wenden: ofb-gaidel@magenta.de

Vielen Dank!
Marco Fitzel

 

2020

14.08.2020
Unterstützung für Ortsfamilienbuch Gaidel (Kľačno) gesucht

Aktuell befindet sich das Ortsfamilienbuch Gaidel (Kľačno) in der Erstellung.

Für die Bearbeitung werden die bisher verfügbaren Quellen herangezogen. Eine Fertigstellung wird, aufgrund der Komplexität, nicht vor Ende 2021 zu erwarten sein.

Um das OFB-Gaidel persönlicher zu gestalten, würde ich mich sehr über Ihre Zusendung von Bildern und Fotos der Gaidler Familien/Häuser freuen. Ich versuche, diese dann im Ortsfamilienbuch der jeweiligen Familie zuzuordnen!

Hierzu ist es wichtig, mir die dazugehörigem Namen und eventuellen Daten (Geburt, Zeitpunkt der Aufnahme, Häusernummer.) ebenfalls mitzuteilen.

Bitte beachten Sie, dass Aufgrund der Datenschutzthematik nur bereits verstorbene Personen auf den Bildern zu sehen sein dürfen (mit Geburtsjahr vor 1910).

Über Unterstützung würde ich mich sehr freuen! Fragen und Zusendungen gerne an folgende Email-Adresse richten: ofb-gaidel@magenta.de

Besten Dank und mit freundlichen Grüßen,
Marco Fitzel

 

2018

September 2018
Einweihung des Museums in Schmiedshau/Tužina

Anlässlich der Feierlichkeiten zur 625-jähriger Gründung von Schmiedshau wurde das örtliche Museum am 8.9.2018 eröffnet.


Weitere Infos und Bilder finden Sie hier (Schmiedshau heute --> Museum).

 

September 2018
Anni Zjaba hat anlässlich der Feier zum 625-jährigen Gründungsjubiläum von Schmiedshau dem Bürgermeister Dzina ein Exemplar des Ortsfamilienbuches überreicht.

In der Präambel heißt es:

Sehr geehrte Leserin,
sehr geehrter Leser,

vor Ihnen liegt ein umfangreiches Werk - ein Ortsfamilienbuch oder auch Orts-Sippenbuch genannt.
Im 17. Jahrhundert wurden die Pfarrämter aufgefordert Personenstandsänderungen schriftlich zu erfassen. So haben die Pfarrer begonnen die Geburten, Eheschließungen und Sterbefälle im Buch festzuhalten.
Am Anfang waren die Einträge sehr wortkarg. Z.B. eine Eheschließung: "Josef Pfeifer heiratet Maria + Datum". Erst später - als den Pfarrämtern Kirchenbücher mit vorgedruckten Spalten zur Verfügung gestellt wurden - haben die Pfarrer auch die Familiennamen beider Eheleute, sowie deren Alter, die Hausnummer, die Namen der Eltern von beiden Eheleuten, als auch die Trauzeugen notiert.
Wir von der Ortsgemeinschaft Schmiedshau in Deutschland haben einen Fachmann gefunden, der alle im Slowakischen Archiv vorhandenen Matrikeln (Taufen, Eheschließungen und Sterbefälle) von Schmiedshau in 14-monatiger mühsamer Arbeit abgeschrieben und aus den gewonnenen Daten Familien zusammengestellt hat.
Im Buch sind personenbezogene Daten von über 30.000 Personen festgehalten. Dass die Arbeit nicht einfach war, können Sie sich vorstellen! Bei der Vielzahl gleicher Familiennamen und Vornamen ist nicht aus zuschließen, dass es zu Fehlern kommen kann.
Aber das Buch ist sicher ein sehr hilfreicher Wegweiser für Menschen, die sich auf der Suche nach Spuren ihrer Vorfahren befinden. Wir wünschen den Familienforschern viel Spaß und Erfolg bei der Arbeit.

Ortsgemeinschaft Schmiedshau,
den 8.September 2018
Anni Zjaba
Vorsitzende und Sprecherin


Anni Zjaba überreicht das Ortsfamilienbuch an Bürgermeister Miroslav Dzina

 

September 2018
Hauerlandfahrt 2018 - Einmal Vergangenheit, und zurück

Auf der Heimfahrt sagt Anni Zjaba, unsere Reiseleiterin, dass es wohl die letzte Fahrt dieser Art gewesen ist, dass es an Nachwuchs fehlt, dass die jungen Leute, so wie ich, nur noch als Touristen hierher kommen. Sie fragt sich, ob ich es nicht stinklangweilig fand, mit den alten Leuten auf Hauerlandfahrt, ein Echo meiner Bedenken, als meine Mutter mir den Vorschlag machte, mitzufahren.
Mein Großvater, geboren in Schmiedshau, war 31, als er seine Heimat verlassen musste. Genauso alt wie ich heute. Er kehrte nie zurück, auch als die Grenze längst offen stand. Als meine Mutter, die begeisterte Ahnenforscherin in unserer Familie, das erste Mal in die Slowakei fuhr, war ich sechs Jahre alt. Sie kam zurück mit einem Kinderbuch für mich, auf Slowakisch, von dem sie hoffte, dass ihr Vater es für mich übersetzen würde. Er nahm es zu sich, aber ich habe weder Buch noch Übersetzung je erhalten. Ich weiß nicht, ob er nicht konnte oder wollte. Er sprach nicht über Krieg, Vertreibung, und meinte, die alten Geschichten würden mich nicht interessieren. Als er starb, war ich noch ein Teenager, zu jung, um nachzufragen. Meine Mutter stellte Stammbäume auf, wühlte in Kirchenbüchern, fuhr in die Slowakei. Mir fielen bei ihren Ausführungen oft die Augen zu. Alles nur Daten, Geburt, Heirat, Tod. Und immer ähnliche Namen.
Es ist seltsam, als wir am Tag nach unserer Ankunft in der Slowakei am Grab meiner Urururgroßeltern stehen. Die 'Alte Großmutter' kenne ich als eine wirsche Gestalt aus den Erzählungen meines Großvaters, dem sie aus Versehen Salz statt Zucker in den Kaffee mischte, und dann sagte: "Is aa a Dreck." Maria Fitzel, geboren 1853, das Sterbedatum fehlt, denn sie starb zu kurz vor der Vertreibung. Meine Mutter zündet eine Kerze an. Um uns herum stehen slowakische Gräber, und solche mit Namen aus den Stammbäumen. Greschner, Groß, Greschner. Nachnamen, die auch einige der Teilnehmer unserer Reise nennen.
Die Atmosphäre im Bus ist freundlich, ja familiär. Meine Mutter kennt so viele hier, manche sind entfernte Verwandte. Und trotzdem finde ich nur selten Zugang zu ihren Gedanken. Die wenigen, die hier noch geboren wurden, denen die Lieder der Gesangsvereine in Schmiedshau und Gaidel die Tränen in die Augen treiben. Die, deren Eltern hier geboren wurden, und die nun, so scheint es mir, auf Sinnsuche sind, die sich fragen, wohin sie gehören. Und ich, ohne Verwandte hier, ohne Slowakischkenntnisse. Eine Touristin, die lieber Kofola probieren will (und es dann bereut) als Heimatmuseen zu besichtigen. Manchmal ist es schwierig mit den alten Leuten, wenn mir abends, im Horsky Hotel Magura, gelegen im tiefen dunklen Wald bei Fundstollen, die Decke auf den Kopf fällt. Wenn Schmiedshairisch geredet wird, und sie die alten Lieder singen. Wenn im Bus Schlager aus der Kindheit meiner Mutter spielen. Dann setze ich meine Kopfhörer auf, und frage mich, was ich hier mache.
Aber es gibt auch die anderen Momente, auf dieser Reise. Die Sonne in den Hochwiesen bei Schmiedshau, die großen Gärten voller Äpfel, Zwetschgen, Birnen. Die schmucken Holzhäuser, die verschwunschenen Wälder, die sanften Hügel. Manchmal, erscheint mir die Gegend ein bisschen wie ein Märchen.
Wir besuchen das Massengrab in Kos, und legen am Grabstein einen Kranz nieder. Ein Vaterunser wird gebetet. Ich schaue mir das unscheinbare Waldstückchen an, so unschuldig liegt es da, und verbirgt doch solches Grauen. Für einen Moment ist das Leid, das der Krieg mit sich bringt viel näher, als in den hunderten Geschichtsstunden in der Schule. Als ich meiner Mutter sage, dass ich Fundstollen zu dunkel und bedrückend finde, lacht sie und sagt, mein Opa und Großonkel, die hier beide als Lehrer unterrichteten, hätten ähnlich geklagt. Kaum sage ich, dass mich die Muster auf den bemalten Häusern von Čičmany an Norwegerpullover erinnern, sagt Anni: "Die haben sie verschandelt." Und ich frage mich, wie wohl die Runen dort früher ausgesehen haben. Dann ist mir wieder bewusst, wie wenig ich weiß, über diese Gegend, die Leute hier.
Oft werden wir freundlich empfangen, gut bewirtet. Ich bin erstaunt über das Interesse der Leute hier, über die vielen Leute, nicht alle alt, in den Gesangsvereinen, die deutsche Lieder singen, die ich noch nie gehört habe. Anni hat immer einen Ehrenplatz unter ihnen, hat sich viel engagiert und darf dann das neue Heimatmuseum in Schmiedshau eröffnen. Es fällt ihr sichtlich schwer, Abschied zu nehmen, bei ihrer letzten Ansprache im Bus, schon hinter der deutschen Grenze. Ich kann ihre Bedenken nicht vertreiben, und trotzdem möchte ich ihr, Herrn Fadil, dem Busfahrer, und allen Teilnehmern danken für diese Reise.

Susanne Schmidt


Ein Teil der Reisegruppe bei der Wanderung von Schmiedshau nach Čičmany.

 

2017

Weihnachtsbrief 2017

 

Juli 2017
Bürgerfest in Leinfelden am 29.07.2017

Nur eine kleine Gruppe Schmiedshauer traf sich beim diesjährigen Bürgerfest in Leinfelden. Zuvor fand eine Sitzung des Führungskreises der Ortsgemeinschaft statt. Nachdem wir unser verspätetes Mittagessen eingenommen hatten, entwickelten sich an den Tischen bei guter Laune rege Gespräche. Die Ortsgemeinschaft Schmiedshau pflegt seit vielen Jahren die Freundschaft zum Kulturförderkreis Leinfelden, der alljährlich das Stadtfest organisiert.


Der Vorsitzende des KFK eröffnet das Bürgerfest


Rudi Knupfer - Mitorganisator


Die Teilnehmenden

 

2016


Ortsfamilienbuch

Der Vorstand der Ortsgemeinschaft hat beschlossen, alle Matrikeln, die im Archiv in der Slowakei vorhanden sind, abzuschreiben und daraus ein Ortsfamilienbuch zu erstellen. Die Veröffentlichung auf unserer Homepage ist für Anfang 2018 vorgesehen.

Siehe Kapitel: Ahnenforschung

 

Juli 2016
Ortsgemeinschaft Schmiedshau - Bürgertreff

Gutgelaunt reisten am 23. Juli 2016 einige Schmiedshauer nach Leinfelden-Echterdingen, um am Leinfelder-Haus dem Bürgertreff beizuwohnen.

Der Bürgertreff wurde von der Blaskapelle eröffnet. Herr Dipl.Ing Michael Kuprianoff, Vorsitzender des KFK in Leinfelden-Echterdingen begrüßte herzlich alle Ehrengäste und Festteilnehmer. Im Anschluss überreichte er Herrn Hans Dubb eine Schürze mit der Bitte, Herrn Oberbürgermeister Roland Klenk beim Fassanstich und Servieren des Bieres zu assistieren.

Wir freuten uns, in unserer Mitte unseren Deutsch-Probner Freund, Herrn Alois Richter begrüßen zu können. Sehr interessant war auch die im Haus aufgebaute Ausstellung von Handarbeiten.

Am Spätabend verabschiedeten wir uns mit der Vorfreude auf ein erneutes Wiedersehen.

Zur Bildergalerie

Anni Zjaba

 

Fünf Schmiedshauer auf den Spuren ihrer Vorfahren - ein Reisebericht

Als wir vor sechs Jahren, bei unserer ersten Slowakei-Reise, vor verschlossenen Türen standen, schworen wir uns, dieses Mal zeitig vor dem Karpatendeutschen Museum in Pressburg/Bratislava zu erscheinen. Am Fuße der Pressburger Burg, unweit der Donau gelegen, beheimatet das Museum eine Vielzahl an kunsthandwerklichen Artefakten und bietet zudem eine konzentrierte Einführung in die karpatendeutsche Geschichte. Schmiedshau ist mit einer Fotografie der Marienstatue und zwei kleinen Kinderpüppchen vertreten. Den drei großen Siedlungsgebieten der Karpatendeutschen (Pressburg, Hauerland, Zips) wird auf einer bronzenen Plakette an der Außenwand gedacht.


Zipser Burg.

Auf den Spuren unserer Vorfahren wollten wir die Slowakei dieses Mal etwas großflächiger kennen lernen. Bei bestem Augustwetter fuhren wir mit unserem gemieteten Minivan nach dreitägigem Aufenthalt in Pressburg/Bratislava weiter nach Neusohl/Banská Bystrica, wo wir das Museum des Slowakischen Volksaufstandes besuchten, das in einer gewagten architektonischen Stahl-Beton-Konstruktion aus dem Jahre 1969 untergebracht ist, die an ein gespaltenes Ufo erinnert[...]

Hier geht es zum vollständigen Bericht

Fred Filkorn
(stellvertretend für Stefan & Blebo Filkorn, Mizzi Beßler und Pepe Lubik, Nürtingen)

 

Schmiedshauer Treffen in Leinfelden-Echterdingen- Ortsteil Stetten

Bilder vom Treffen
(Kurzvideos vom Treffen finden Sie auf der Homepage der Gemeinde Tuzina/Schmiedshau: http://www.tuzina.sk)

Am Pfingstsamstag, den 14.05.2016 fand das 16. Heimattreffen der Ortsgemeinschaft Schmiedshau statt. Schon gegen 9:00 Uhr füllte sich die Halle mit zahlreichen Landsleuten, Gästen sogar auch aus der alten Heimat – aus Schmiedshau – um diesem Ereignis beizuwohnen und Freunde, Bekannte und Verwandte zu treffen.
Um 10 Uhr folgte unter Glockengeläut der Heimatkirche der Einzug der Trachtenträger/innen an der Spitze mit dem Träger der Schmiedshauer Fahne.
Anni Zjaba, die Vorsitzende der Ortsgemeinschaft Schmiedshau, eröffnete das Treffen mit einer kurzen Begrüßung der Gäste.
Unser Heimatpriester und Vorsitzende des Hilfsbundes der Karpatendeutschen Katholiken – Pfarrer Johann Kotschner – zelebrierte den Festgottesdienst. Die musikalische Begleitung der Schubertmesse übernahm Diplomorganist Lubos Ihring.
Durch die Lesung der hl. Messe führten Dr. Josef Tenzer und Dipl.Ing. Josef Mendel. Dietmar Jansen trug die Fürbitten vor.
Nach dem Gottesdienst trafen sich alle Trachtenträgerinnen- und träger vor der Festhalle zum Gruppenfoto.

In der Mittagspause begaben sich viele Teilnehmer zur Essensausgabe um sich mit kulinarischen Köstlichkeiten zu stärken.

Um 14 Uhr begann der offizielle Teil des Treffens. Zahlreiche Gäste, wie der Oberbürgermeister von Leinfelden-Echterdingen Herr Roland Klenk, die Bundesvorsitzende der Karpatendeutschen Landsmannschaft Frau Brunhilde Reitmeier-Zwick, Vorsitzender des Kulturförderkreises in Leinfelden Herr Dipl.Ing. Michael Kuprianoff, der Bürgermeister aus der alten der Heimat Herr Miroslav Dzina, und Matilda Duricova Leiterin der Ortsgruppe des Karpatendeutschen Vereins (KDV) in Tuzina/Schmiedshau, übermittelten Grußworte, hoben die Zusammenarbeit der OG Schmiedshau mit der Stadt Leinfelden-Echterdingen und dem KDV Schmiedshau/Tuzina hervor.
Anschließend würdigte Frau Reitmeier-Zwick Persönlichkeiten für Ihre Verdienste mit der höchsten Auszeichnung, die die Karpatendeutsche Landsmannschaft zu vergeben hat. Frau Anni Zjaba wurde für ihren unermüdlichen und jahrelangen Einsatz für die Ortsgemeinschaft Schmiedshau sowie für die Landsmannschaft mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Herr Roland Klenk erhielt die silberne Ehrennadel für die langjährige Förderung der Schmiedshauer durch die Stadt Leinfelden-Echterdingen, die vor 36 Jahren die Patenschaft für die Schmiedshauer Treffen übernommen hat.
Michael Kuprianoff erhielt auch die silberne Ehrennadel für seine Verdienste für die OG Schmiedshau. Er und sein Team versorgen seit 20 Jahren die Busgäste aus Schmiedshau bei unseren Treffen mit Unterkunft und Verpflegung auf vorbildliche Weise.
Ebenfalls mit der Ehrennadel in Silber wurden zwei ehemalige Bürgermeister von Schmiedshau für Ihre Unterstützung und Zusammenarbeit zwischen den ehemaligen und heutigen Bewohnern von Schmiedshau/Tuzina geehrt. Es sind Frau Ludmila Drechslerová (Amtszeit von 1990 bis 1995) und Ing. Jan Sloboda (Amtszeit von 1999 bis 2014). Da Herr Sloboda die Auszeichnung nicht persönlich übernehmen konnte, hat sie Frau Drechslerová an seiner Stelle übernommen.

Nach der Pause folgte das Kulturprogramm. Die Sing- und Tanzgruppe des Karpatendeutschen Vereins (KDV) Schmiedshau/Tuzina sangen unter musikalischen Begleitung von Musiklehrerin Hilda Pojezdalova Lieder zur Freude der Anwesenden und animierten sie zum Mitsingen.
Mit anhaltendem Beifall wurden die Geigenstücke von Zuzana Pojezdalová belohnt.
Die Tanzgruppe begeisterte die Anwesenden mit ihren temperamentvollen Tänzen, wofür sie ebenfalls mit großem Beifall bedacht wurden.

Besonders hervorgehoben werden muss die Darbietung der Jugendgruppe vom KDV. Seit Jahren – als Schüler im KD Verein angefangen – begeisterten sie mit ihren schönen Liedern unzählige Zuschauer nicht nur in Schmiedshau, Käsmark, Preßburg und Karlsruhe, sondern auch bei unseren Heimattreffen in Leinfelden-Echterdingen. Inzwischen sind aus Schülern junge Erwachsene geworden, die ihren Hochschulabschluss haben, im Arbeitsleben stehen und eigene Familien gegründet haben. Mit ihrem Vortrag in Leinfelden verabschiedeten sie sich von uns. Für die langjährigen musikalischen Darbietungen bedanken wir uns namentlich bei Ba. Mgr. Zuzana Pojezdalová, Ba. Mgr. Sandra Lileková, Mudr. Zuzana Stefínová-Smiechová, Ba. Mgr. Maruska Bodorková-Smiechová, bei Ing. Vladimír Smiech und wünschen ihnen viel Glück und Erfolg in der Zukunft.

Die Busgäste aus Schmiedshau brachten uns Stengelwurst und Brimsen mit. In den Pausen konnten sich die Treffen-Teilnehmer mit den Köstlichkeiten aus der alten Heimat reichlich eindecken.

Nach dem Abendessen spielte die Musikkapelle von einem Schmiedshauer Nachkommen – Ottmar Kurbel – zum Tanz auf. Flotte Rhythmen mit wunderschönen Schlagern verführten Jung und Alt auf die Tanzfläche.

Spät in der Nacht endete unser letztes Schmiedshauer 4-Jahres-Heimattreffen.

Mathilde Schimo

 

2015

Juli 2015 - Die Karpatenpost in ihrer Oktoberausgabe berichtet:
Ortsgemeinschaft Schmiedshau beim Bürgertreff

In der Hoffnung, dem üblichen Alltag zu entweichen, reisten am 25.07.2015 einige Schmiedshauer und ihre Freunde nach Leinfelden-Echterdingen, um am Leinfelder Haus am Bürgertreff beizuwohnen. Das Wetter war perfekt. Trocken, nicht zu heiß, was viele befürchtet haben und sind aus gesundheitlichen Gründen dem Fest lieber ferngeblieben.

Der Programmablauf ähnelte den Jahren zuvor, aber nicht ganz. Genau um 14.00 Uhr wurde der Bürgertreff mit den Tönen der Blaskapelle eröffnet. Herr Dipl. Ing. Michael Kuprianoff, Vorsitzender des Kulturförderkreises in LE, begrüßte recht herzlich alle Ehrengäste und Festteilnehmer. Im Anschluss seiner Festansprache versetzte er uns ins Staunen als er Herrn Hans Dubb eine Schürze und Hammer überreichte und ihn bat an Stelle des Oberbürgermeisters Klenk, in die Rolle des Bierfassanzapfers zu schlüpfen. Unser lieber Hans hat bereits sehr viele Aufgaben mit Bravour gelöst, aber wie geschickt er das Fass angezapft hat, war für uns alle eine große Überraschung. Nach dem 2. Schlag riefen wir alle: "An´zapft ist's!" und das Bier strömte schäumend in die vielen bereitgestellten Biergläser. Dann betraten wir das Zelt, wo auch angenehme, gemäßigte Temperatur herrschte.

Bild: Dr. Josef Tenzer

Nachdem wir unser verspätetes Mittagessen eingenommen hatten, entwickelten sich an den Tischen bei guter Laune rege Gespräche. Wir freuten uns auch unsere Freundin Wera Stiffel, in unserer Mitte begrüßen zu dürfen.

Bild: Dr. Josef Tenzer

In den späten Nachmittagsstunden rüttelte zeitweise ein aufgekommener Windstoß am Zelt, aber das konnte die fröhlichen schmiedshauer Gemüter nicht erschüttern. Traurig stimmte uns der Blick auf die Uhr, denn die Zeit verging zu schnell. Wir verabschiedeten uns mit Vorfreude auf das nächste, große Schmiedshauer Treffen , am Pfingst- Samstag 2016 im Echterdinger Ortsteil Stetten und beim Bürgertreff in Leinfelden. Nähere Angaben darüber können Sie in der Januarausgabe der Karpatenpost 2016, nachlesen.

Anni Zjaba

2014

August 2014
Busreise nach Schmiedshau/Slowakei

Aus Anlass des 23. Hauerlandfestes am 16.08.2014 in Schmiedshau/Tuzina, das vom KDV in Schmiedshau ausgerichtet wurde, organisierte Frau Anni Zjaba, Vorsitzende der OG Schmiedshau, eine achttägige Busreise in die Slowakei.

Die 42 Teilnehmer kamen vor allem aus Baden-Württemberg, Hessen, Bayern, sowie aus Australien, Kanada und Leipzig. Abends im Hotel "Pod Zámkom", neben dem Schloss in Weinitz/Bojnice, gab es bei Tisch lebhafte Diskussionen, wie früher das Leben in Schmiedshau war. Alle waren sich einig, dass die Aussöhnung und die Aktivitäten wie z.B. die Sanierung des Kulturhauses, der Mariensäule und der Kirche richtig waren. Die wichtigsten Programmpunkte der Reise waren: Besichtigung, Suche nach den Elternhäusern und Plätzen, die in der Kindheit wichtig waren, auf dem Friedhof die Gräber der Vorfahren; Besichtigung der kürzlich restaurierten und neu gestalteten Prachträume des Schlosses Bojnice mit Sektempfang des Bürgermeisters, Herrn Tarn, im Goldenen Saal.

Empfang im Schloss Bojnice.

Weiter ging unsere Hauerlandreise in Richtung Hochwies, dem Grantal entlang zur ausführlichen Besichtigung von Neusohl/Banská Bystrica. Vom Grantal zurück ins Neutratal, an der Neutraquelle vorbei, zum beliebten "Berg der Schmiedshauer", dem Nasenstein, weiter zur interessanten Führung durch die Kuranlagen des Hotels "Aphrodite" in Rajecke Teplice. Auf dem Rückweg Besichtigung der monumentalen Holzschnitzerei "Slowakisch Bethlehem" in Rajecká Lesná, das der Holzbildhauer Jozef Pekár in fünfzehnjähriger Arbeit schuf. Unvergesslich bleibt der Freundschaftsbesuch beim KDV in Gaidel.

Reisegruppe am Nasenstein.

Hochwies.

Höhepunkt der Reise war der Besuch des Hauerlandfestes am 16. August 2014 in Schmiedshau. Der Tag begann mit einer feierlichen Kranzniederlegung am Massengrab am ehemaligen Lager Nováky. Die Schrecken des Lagers haben drei Reiseteilnehmer, Josef Drechsler, Dr. Johann Greschner und Anni Zjaba, überlebt.

Kranzniederlegung in Nováky.

Am Nachmittag um 14 Uhr wurde das Fest im Kulturhaus in Schmiedshau vom Bürgermeister, Herrn Dipl.-lng. Jan Sloboda, eröffnet. Zahlreiche Grußworte der Funktionäre der Organisationen der Karpatendeutschen in der BRD und der Slowakei folgten (z.B. sprach Walther Greschner im Auftrag der Bundesvorsitzenden der KDLM Frau Brunhilde Reitmeier-Zwick). Frau Anni Zjaba hielt eine würdige Abschiedsrede und fand zusätzlich in einem in deutsch und slowakisch vorgetragenen Gedicht ergreifende und berührende Worte zum Thema Heimat, Abschied und Neubeginn. Es gab drei Stunden ein sehenswertes Kulturprogramm, das von den Chören aus Schmiedshau, Zeche, Kaschau, Gaidel, Deutsch-Proben, Glaserhau, Kuneschhau, Krickerhau u.a. Dörfern mit Tanzeinlagen gestaltet wurde. Der Chor der Karpatendeutschen aus Rostock brachte stimmungsvolle Ostseeklänge mit. Als Auftakt zum Tanzabend erfreute der Sänger Jan König die Gäste im Saal mit seinen Schlagertexten. Im Umfeld des Kulturhauses war ein Bierzelt aufgebaut, das zu Gesprächen mit Einheimischen einlud.

Am Sonntag wurde ein zweisprachiger Festgottesdienst in der wunderbar restaurierten Kirche abgehalten. Ein Mittagessen und Heimatlieder vom KDV in Schmiedshau schlossen die Festivitäten ab.

Schmiedshauer Singgruppe.

Den letzten Reisetag verbrachten wir in Preßburg/Bratislava, mit einer Stadtrundfahrt und Besichtigung der Burg auf dem Festungsberg mit Aussicht auf die Stadt. Der Abschied aus der Slowakei, besonders aus Schmiedshau, ist allen sehr schwer gefallen. Für einige der älteren Teilnehmer ist es möglicherweise die letzte Reise in die alte Heimat gewesen. Für die Jüngeren war es ein durchaus interessanter und lebendiger Geschichtsunterricht, der nachdenklich macht. Friede und Ruhe kann nur dort gedeihen, wo man wahrlich gewillt ist zu verzeihen.

Dr. Maria Gross, Witwe von Ambros Georg

2013

Juni 2013
Herbrik-Treffen im Weiler zum Stein bei Murrhardt

Am 8. Juni 2013 fand bei Johann Herbrik im Weiler zum Stein bei Murrhardt ein Familientrefen der Herbriks statt.

Johann (Grég´la) geb. am 16.10.1901 und Margit Herbrik, geborene Elischer, geb. am 22.02.1907 hatten 7 Kinder:
- Mathilde
- Ferdinand
- Johann
- Adelheid
- Josef
- Alfred und
- Siegfried

Kinder, Schwiegerkinder, Enkel und Urenkel trafen sich zum großen Familienfest. Insgesamt waren 52 Personen beisammen. Vier reisten sogar aus der Slowakei an. Verhindert waren 11 Familienmitglieder.


Der Gastgeber Johann Herbrik (zweiter von links) ist der Enkel vom Grég´la Hans.

 

August 2013
Bürgerfest in Leinfelden am 3.8.2013

Auch in diesem Jahr kamen einige Schmiedshauer zum jährlich stattfindenden Bürgerfest nach Leinfelden. Bei guter Musik, ausgezeichneter Verpflegung und guten Gesprächen verging die Zeit wieder viel zu schnell. Das Hauptgesprächsthema war die Auswertung der Fahrt nach Liechtenstein auf den Spuren der Familiennamen Greschner und Herbrik im Mai d.J und die Fahrt zum Hauerlandfest nach Schmiedshau im August 2014.

Das Bürgerfest findet jährlich am ersten Samstag im August statt. Es wird von unserem befreundeten Verein "Kultur-Förderkreis Leinfelden e.V." veranstaltet. Wir bitten alle Schmiedshauer diesen Termin bei der Urlaubsplanung zu berücksichtigen.

Der Vorstand: Anni Zjaba, Dr. Josef Tenzer und Hans Dubb

 

Mai 2013
Schmiedshauer auf Studienfahrt in Liechtenstein

Anni Zjaba, die Vorsitzende der OSG Schmiedshau, hatte eine Studienfahrt vom 10.-12. Mai 2013 nach Liechtenstein organisiert. Ziel war Schellenberg, eine Gemeinde mit ca. 1000 Einwohnern. In dieser Gemeinde gibt es eine Flur und eine Straße mit dem Namen Greschner. Und auch Hinweise auf den Namen Herbrik. Natürlich ist es eine naheliegende Frage, ob es eine Beziehung zwischen diesem Flurnamen und den Greschner in Schmiedshau gibt. Waren vielleicht sogar die Greschner in Schmiedshau von Schellenberg eingewandert?

Klar, dass vor allem Greschner und Herbrik an der Studienfahrt teilnahmen. Insgesamt waren es 41 Teilnehmer, aus Deutschland, Österreich, Schweiz und Kanada. Die weiteste Anreise hatte Siegfried Greschner mit Sohn Friedrich aus Montreal. Erfreulich, dass auch die jüngere nachgewachsene Generation Schmiedshauer vertreten war.

Leider konnte die Beziehung zwischen dem Flurnamen und den Greschner in Schmiedshau nicht geklärt werden. Dennoch war die Fahrt ein voller Erfolg. Wir hatten ein schönes Hotel in Feldkirch; das Essen war gut; die Käsespätzle in Schellenberg, die Anni Zjaba spendiert hatte, sehr gut. Die meisten erkundigten sich bei der Anni, ob und wann sie wieder eine Studienfahrt organisieren würde.

Josef Greschner

 

2012

Mai 2012
Schmiedshauer Treffen 2012

Dem 15. Schmiedshauer Heimattreffen, das am 26. Mai (Pfingstsamstag) 2012 in Leinfelden-Echterdingen (Stetten), unterm Motto: „Wir sind integriert, aber die alte Heimat dürfen wir nicht vergessen,“ stattfand, traten die Veranstalter mit gemischten Gefühlen und Erwartungen entgegen.



Die Beklommenheit löste sich, als der hundertste Teilnehmer den schön geschmückten Festsaal betrat, in dem es durch die herzlichen Begrüßungsgespräche unserer Landsleute, die aus verschiedenen Bundesländern, europäischen Staaten (Großbritannien, Schweiz, Slowakei) sogar aus Kanada kamen, immer lauter wurde. Es klang wie ein babylonisches Sprachengewirr (Schriftdeutsch, Schwäbisch, Schmiedshauerisch, Slowakisch). Diese innigen Freudengespräche wurden durch den Einmarsch der Trachtenträgerinnen, mit dem Fahnenträger Alfred Kurbel an der Spitze, sanft unterbrochen und mit Glockengeläut der Heimatkirche aus Schmiedshau zum Gottesdienst geladen (Zelebrant war Pfarrer Clemens Richter). Für das leibliche Wohl sorgte vorbildlich der KFK (Kultur-Förderkreis Leinfelden) unter der Regie von Dipl. Ing. Michael Kuprianoff mit seinem Team, in harmonischer Zusammenarbeit mit der Metzgerei Kussmaul (Stuttgart Degerloch). Nach dem Mittagessen folgten Ansprachen von unseren Ehrengästen: Herrn Bürgermeister Ludwig aus Leinfelden-Echterdingen, Herrn Dipl. Ing. Sloboda (Slowakei), Dipl. Ing. Michael Kuprianoff, Dipl. Kauf. Greschner, Dipl. Ing. Wollkober.

Nach einem kurzen Quizspiel führten unsere aus der alten Heimat angereisten Landsleute, Sitten und Bräche unserer Ahnen vor und haben das Fest musikalisch, meisterhaft umrahmt. Zur fröhlichen Unterhaltung der Teilnehmer trug auch das Trio Otmar Kurbel (Schmiedshauer Nachkommen) bei. Ein schöner, unvergesslicher Tag ging zu schnell vorbei.

Ein besonderer Dank geht hiermit an alle Abgeordneten der Patenstadt der Schmiedshauer, nach LE, den Herren: Oberbürgermeister Klenk, Bürgermeister Ludwig, dem KFK in LE, Dipl. Ing. Michael Kuprianoff, die uns wie richtige Paten ihren Patenkindern treusorgend entgegenkamen, und uns das „15. Schmiedshauer Heimattreffen“ überhaupt ermöglichten.

Der Vorstand der OGS: Anni Zjaba, Dr. Josef Tenzer, Hans Dubb.

Bilder 2012

 

2011

Januar 2011
Slowakischer Orden



Walther Greschner erhielt eine der höchsten Auszeichungen der Slowakischen Republik.

Pressemitteilung deutsch


Pressemitteilung slowakisch


Gratulation dt. Botschafter Pressburg


Gratulation Innenminister Rech


Gratulation OB Fehnrich, Karlsruhe


Gratulation OB Klenk, Leinfelden


 

2010

Juli 2010
Stadtfest Leinfelden

Eine Abordnung von Schmiedshauer Landsleuten war auch dieses Jahr der Einladung des Kulturförderkreises Leinfelden gefolgt und hat am 31. Juli 2010 am Stadtfest teilgenommen.

Von links sitzend: Anni Zjaba, Gertraud Greschner, Anni Braun, Georg Fitzel, Gertrud Schwarz, Lisi Minich, Josefine Klemens, Rudi Schwarz, Hans Dubb
Von links stehend: Stefan Greschner, Anastasia Renner, Helfried Renner, Alfred Kurbel
Auf dem Bild fehlt: Walther Greschner

 

Februar 2010
Bundesverdienstkreuz für Walther Greschner

Der Bundespräsident Horst Köhler verlieh unserem Vorsitzenden Walther Greschner den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Am 1. Februar 2010 hat ihm die Staatsministerin Christine Haderthauer im bayerischen Staatsministerium das Bundesverdienstkreuz am Bande überreicht. Alle Schmiedshauer schließen sich den Gratulanten an.

 

 


2008

Dankesbrief von Oberbürgermeister Klenk

 

Amtsblatt Leinfelden-Echterdingen, 16. Mai 2008:

Kulturelle Zusammenarbeit hat hohen Stellenwert

14. Heimattreffen ehemaliger
Schmiedshauer Bürger

Alle vier Jahre treffen sich deutschstämmige Bürgerinnen und Bürger der slowakischen Gemeinde Schmiedshau (heute Tuzina) in Leinfelden-Echterdingen, um die Erinnerungen die einstige Heimat lebendig zu erhalten und neue Kontakte zu knüpfen, denn seit vielen Jahren nimmt regelmäßig auch eine Abordnung aus Tuzina an dem Treffen teil.
Als Folge des II. Weltkriegs mussten die deutschstämmigen Schmiedshauer ihr Dorf verlassen. Sie fanden zum großen Teil im Raum Stuttgart eine neue Heimat, an deren wirtschaftlichem Aufbau sie tatkräftig mitwirkten. Erste Schritte zur Kontaktaufnahme mit den Einwohnern der Gemeinde Tuzina wurden bereits in den 1950er-jahren unternommen. Besonders die gemeinsame Anstrengung bei der Restaurierung der dortigen Barockkirche St Jakobus brachte die ehemalige und heutige Bürgerschaft aus Tuzina einander wieder nahe. Die Stadt LE unterstützte das Projekt mit rund 5.000 Euro. 1984 hatte die Stadt LE die Patenschaft für die Begegnungen übernommen, seit 1996 kümmert sich der KulturFörderkreis Leinfelden um Betreuung und Unterbringung der slowakischen Gaste. Herzlich hieß Oberbürgermeister Roland Klenk am Samstag die Besucherinnen und Besucher darunter 40 Personen aus Tuzina zusammen mit ihrem Bürgermeister Jan Sloboda in der Festhalle Stetten zum 14. Heimattreffen Schmiedshau willkommen.
Beide Stadtoberhäup­ter bedachten Walther Greschner, einen der Organisatoren des Treffens, mit besonderem Dank für seine beharrlichen Bemühungen um die Wiederherstellung der Kirche St Jakobus.
(mal)

 

Schmiedshauer Treffen am 10. Mai 2008:

Bericht und Bilder des 14. Heimattreffen
der Ortsgemeinschaft Schmiedshau



2007

Einsegnungsfeier der neuen Malereien 26. + 27. Mai 2007

Studienfahrt in die Slovakei vom 21. - 30. Mai 2007

Kirchenrenovierung abgeschlossen



2006

30.01.2006: Hans Manak ist gestorben


2005

November 2005

Kirchenschiff ist neu ausgemalt!

Die Restaurierung der Malerei im Kirchenschiff ist beendet.



Weitere Bilder finden Sie hier


2004

März 2004:
Die zweite Etappe der Restaurierung der Malerei im Kirchenschiff hat im Mai 2004 begonnen. Vom November 2004 bis April 2005 mußten die Arbeiten unterbrochen werden, da bei der kalten Witterung keine Arbeiten möglich sind... mehr dazu hier


Dezember 2004:
Die Kirche in Schmiedshau hat nach 50 Jahren wieder eine neue Turmuhr, die der Vorsitzende der OG Schmiedshau, Walther Greschner, gestiftet hat. Dadurch konnte auch das Exterieur der Kirche wieder in den ursprünglichen Zustand gebracht werden.

 

30.06.2004:
Artikel "Kontaktpflege in die Slowakei" aus der NWZ (Neue Württembergische Zeitung)



29.05.2004:
Bericht und Bilder des 13. Heimattreffen
der Ortsgemeinschaft Schmiedshau



2003

30.11.2003:
Renovierung der Kirchenmalerei
- erste Etappe ist abgeschlossen -

22.02.2003:
Dr. Ondrej Pöss, CSc. neuer Landesvorsitzende des Karpatendeutschen Vereins in der Slowakei



2002

03.09.-11.09.2002:
- Busreise in die Sowakei
- Kirchweihfest
- Empfang beim Diözesanbischof Mons. Rudolf Balaz

03.10.2002:
Restaurierung der Interieurmalerei der St. Jakobus-Kirche in Schmiedshau

03.08.2002:
Bürgerfest Kultur-Föderkreis Leinfelden e.V. wir wurden beschenkt

06.07.2002:
Leinfelden-Echterdingen International – wir haben teilgenommen